Kein Angebotsproblem, ein Strukturproblem

Regulierung & Technologie verändern die Spielregeln.

Da Regulatorik persönliche Abstimmung ersetzt hat, entsteht Verlässlichkeit, wo Informationen strukturiert zusammenlaufen.

Regulierung hat den Bankenmarkt grundlegend verändert.

Regulatorische Anforderungen haben persönliche Abstimmung ersetzt.

Banken arbeiten system- und prozessgetrieben statt beziehungsbasiert.

  • Anforderungen und Prozesse ändern sich laufend
  • Unterscheiden sich von Bank zu Bank
  • Lassen sich kaum noch einzelnen Ansprechpartnern zuordnen

Das Ergebnis

Unternehmen verlieren den Überblick, welche Informationen wann, in welcher Form und an wen geliefert werden müssen.

Die daraus entstehenden Kosten tragen am Ende beide Seiten, insbesondere Unternehmen und Banken.

Illustration zur fragmentierten Informationslage im Bankenmarkt
Diagramm zu regulatorischen Veränderungen im Bankenmarkt

Für Unternehmen bedeutet das:

Verlässlichkeit in Bankbeziehungen entsteht nicht mehr über Beziehungspflege, sondern in der Fähigkeit, Informationen strukturiert und anschlussfähig für verschiedene Bankpartner bereitzustellen.

Das Hausbankenkonzept hat über Jahrzehnte getragen. Heute stehen regulatorische Anforderungen zwischen Unternehmen und Banken, die persönliche Abstimmung weitgehend ersetzt haben. Eingespielte Prozesse werden dadurch zunehmend belastet. Für viele Finanzierungsprojekte werden zusätzlich spezialisierte Berater eingebunden. Anforderungen und Zuständigkeiten sind dadurch weniger eindeutig. Sie unterscheiden sich von Bank zu Bank, verändern sich regelmäßig und lassen sich oft nicht mehr klar einzelnen Ansprechpartnern zuordnen. Für Unternehmen ist zunehmend unklar, welche Informationen wann, in welcher Form und an wen geliefert werden müssen, um die eigene Finanzierungsbasis gegenüber den Partnern jederzeit belastbar und nachvollziehbar abzusichern. Gleichzeitig haben neue Anbieter und zusätzliche Beteiligte den Koordinationsaufwand erhöht. Zusätzliche Schnittstellen, parallele Prozesse und fehlende oder wechselnde persönliche Ansprechpartner führen dazu, dass Verlässlichkeit in der laufenden Zusammenarbeit verloren geht — auf Unternehmens- wie auf Bankseite gleichermaßen.

Technologie treibt Veränderungen im Bankenmarkt.

Künstliche Intelligenz wird schrittweise in Kredit- und Entscheidungsprozesse integriert.

  • Unternehmensinformationen werden automatisiert ausgewertet
  • Entscheidungen basieren auf konsistenten Daten, statt auf situativer Abstimmung.

Das Ergebnis

Die Qualität, Struktur und Vergleichbarkeit von Unternehmensinformationen wird zur Voraussetzung für den sicheren Zugang zum Bankenmarkt.

Illustration zu Datenqualität und Vergleichbarkeit für den Bankenmarkt
Diagramm zu Technologie und KI im Bankenmarkt

Für Unternehmen bedeutet das:

Informationen müssen nicht nur bereitgestellt werden, sondern strukturiert, konsistent und über verschiedene Bankpartner hinweg anschlussfähig aufbereitet werden.

Die Integration von künstlicher Intelligenz in Bankprozesse wird die Marktstruktur weiter verändern — und bestehende Entwicklungen für mittelständische Unternehmen weiter verschärfen. Steigende regulatorische Anforderungen haben Prozesse über Jahre hinweg komplexer und weniger skalierbar gemacht. Banken reagieren darauf mit Standardisierung, Digitalisierung und dem Aufbau systemgestützter Entscheidungslogiken. Erst durch den Einsatz von KI werden diese Ansätze jedoch in großem Maßstab wirksam: Informationen können automatisiert verarbeitet, miteinander verknüpft und systematisch bewertet werden. Dadurch entsteht die Fähigkeit, auch komplexe Prozesse effizient und skalierbar zu steuern. Entscheidungen erfolgen zunehmend nicht mehr im Austausch zwischen Ansprechpartnern, sondern innerhalb definierter Daten- und Bewertungslogiken. Für Unternehmen bedeutet das eine grundlegende Verschiebung: Die Verantwortung für die Qualität, Struktur und Anschlussfähigkeit von Informationen liegt nicht mehr im Abstimmungsprozess, sondern beim Unternehmen selbst. Informationen müssen nicht nur inhaltlich richtig sein, sondern in einer Form vorliegen, die systematisch verarbeitet und mit anderen Fällen vergleichbar gemacht werden kann. Gleichzeitig entfällt die Möglichkeit, fehlende oder unklare Informationen im Prozess nachträglich zu erläutern oder einzuordnen. Was nicht strukturiert vorliegt, kann nicht berücksichtigt werden. Unternehmen, deren Informationen nicht konsistent und anschlussfähig bereitgestellt werden, werden im Prozess nicht mehr berücksichtigt — unabhängig von der tatsächlichen Qualität des Geschäftsmodells.

Dem Mittelstand fehlt eine gemeinsame Infrastruktur.

Es fehlt jedoch eine durchgängige, strukturierte Lösung zur Erfüllung dieser Anforderungen, sowohl auf Unternehmens- als auch auf Bankenseite.

Gespaltene Anforderungen & Bedürfnisse

Unternehmen müssen mit mehreren Bankpartnern zusammenarbeiten, um ihre Finanzierungsbasis abzusichern.

Banken investieren in eigene Systeme und proprietäre Schnittstellen, um Prozesse zu standardisieren und Kunden zu binden.

Netzwerkdiagramm zu fragmentierten Prozessen zwischen Unternehmen und Banken

Für Unternehmen heißt das:

parallele Prozesse

mehrfache Informationsbereitstellung

unnötige Abstimmungsrunden

Für Banken heißt das:

fragmentierte Informationsbasis je Kunde

redundante Prüf- und Abstimmungsprozesse

begrenzte Skalierbarkeit im Mittelstand

Ressourcen werden da gebunden, wo sie am knappsten sind: im Mittelstand.

So entsteht eine fragmentierte Prozesslandschaft mit hohem Koordinationsaufwand für alle Beteiligten.

Illustration zu gebundenen Ressourcen im Mittelstand
Kommunikation und Abstimmung Illustration

Das bedeutet:

Was heute noch unter hohem Koordinationsaufwand funktioniert, wird künftig nicht mehr für den Zugang zum Bankenmarkt ausreichen.

BANKABLE schließt die strukturelle Lücke zwischen Mittelstand und Bankenmarkt.

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